• Michael Wälti

Analyse der Bundesratskandidat*innen 2017: Isabelle Moret

Aktualisiert: Feb 7


Hier die erste der drei Analysen der FDP-Bundesratskandidat*innen. Ich habe mich dabei ganz auf die Körpersprache beschränkt und die politischen Inhalte ausgeblendet. Die Analyse ergibt sich aus der Studie von mehreren Auftritten der Kandidat*innen in den Medien.

Isabelle Moret

Moret wirkt modern und weiblich. Morets Attraktivität fällt auf. Ihre Attraktivität ergibt sich aus den folgenden Attributen: Rundes Gesicht mit grossen Augen, hohe Wangenknochen (welche wir mit Adel oder mit hohem Status verbinden), blondes, glänzendes und voluminöses Haar, (welches Fruchtbarkeit anzeigt), sie ist schlank und hat einen langen Hals (wirkt erotisch), und sie trägt häufig Kleider, welche das Brustbein zeigen.

Morets Mimik verstärkt den oberen Effekt: In Interviews wirkt sie charmant. Wer genauer hinschaut bemerkt aber schnell, dass sie häufig ihr Lächeln zu lange hält und die Augenmuskeln nicht mehr mitmachen (wie oben im Foto zu sehen). So wirkt das Lächeln gestellt, wie wir es aus den amerikanischen Medien kennen. Überhaupt steht ihre Gesichtsmuskulatur und auch ihr Kiefer sichtlich unter Spannung – das Gesicht ist nicht Ausdrucksstark. Der Mund öffnet sich wenig beim Sprechen – auch hier sehen wir Zurückhaltung. Ihre Stirn wirkt unbeweglich. Der Gesichtsausdruck beschränkt sich häufig auf die Augenpartie und Wangenknochen. Moret wirkt jünger als ihr Alter. Häufig neigt sie den Kopf seitwärts – eine Geste, welche interessiertes Zuhören ausdrückt, aber auch zum flirtenden Eindruck beiträgt. Wir wollen alle den anderen Menschen gefallen, aber bei Moret ist dies offensichtlich. Die ungeschriebene Regel lautet, dass wir so tun sollten, als ob wir keinen grossen Aufwand betreiben, um zu gefallen. Wer einen hohen Status besitzt, muss sich nicht anstrengen um zu gefallen.

Auffällig: Sie ist immer sehr gut vorbereitet bei allen Interviews und Fernsehsendungen, die ich gesehen habe. Niemals senken oder heben sich ihre Augen beim Sprechen. Diese fehlende Bewegung heisst, dass sie nicht grosse nachdenken muss beim Sprechen. Dies zeigt eine glänzende Vorbereitung auf ihre Auftritte. Wenn wir nachdenken beim Sprechen, ergeben sich Pausen und der Blick wandert.

Ihre Arm-Gestik ist klein und beschränkt sich meistens auf symmetrische geöffnete Hände. Dies ist eine positive, gebende Geste und stellt ihre mütterlichen Qualitäten des Gebens dar. Dadurch wirkt sie freundlich, warm und offen. Ihre Ellbogen bewegen sich kaum – sie nimmt wenig Raum ein mit den Armen. Hier sehen wir eher Zurückhaltung oder Hemmung.

Aus körpersprachlicher Sicht würde ich voraussagen, dass Isabelle Moret schlechte Karten hat um Bundesrätin zu werden. Sie wirkt zu jung und zu zurückhaltend. Man sieht nicht den Kampfgeist, welche als Frau in der von Männern dominierten Politik nötig sein kann. Intuitiv gibt mir Moret nicht das Gefühl, dass sie sich durchsetzen wird.


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